4. Fazit:

Wie ist das nun, mal ganz einfach ausgedrückt, – so wie ich es in Worten von Gott empfangen habe – mit der Geisttaufe:

Es ist wie eine Ehe!

Die Eheschließung: (Bekehrung =
Geisttaufe und Wassertaufe)

Gott hat schon von Anbeginn aller Zeiten JA zu mir gesagt, jetzt sage ich JA zu Gott. Bei meiner Bekehrung verbindet sich der Heilige Geist mit meinem Geist, ich werde eine neue Person durch Gott, nämlich ein Kind Gottes (mein neuer ‘Nachname’: Christ).

Die (Anver)Trauung:
(Geisterfüllung auch an Leib, Seele)

Ich vertraue mich Gott an; Er vertraut sich in Jesus Christus durch den Heiligen Geist mir an – wie in einem vollzogenen Eheversprechen. Ich erkläre: „Alles, was mein ist und ich selbst gehören von nun an Dir!“ Ich gebe mich Ihm ganz hin und Er gibt sich mir durch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ganz hin.

Der Ehevollzug: (persönliches Sprachengebet)

Das persönliche Sprachengebet ist der intimste Kontakt, den man mit Gott haben kann. Der Heilige Geist spricht direkt durch meinen Geist zum Vater und/oder zum Sohn, so wie es Ihm gefällt und wie es für Ihn und mich richtig ist. Mein Geist hat in dem Moment intimste Gemeinschaft mit jeder Person der Gottheit.

Tja, so ist das nach meinem Erkenntnisstand mit der Geisttaufe. Ich habe sie als durchweg positiv, lebensverändernd und sinngebend erlebt – deshalb empfehle ich sie auch jedem Christen weiter.

Völlig unverständlich ist mir, dass Christen, wenn sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen, mit ihrem Verstand zu bewerten suchen, ob es richtig oder falsch ist, sich danach auszustrecken. Ich denke, in diesem Fall – bei allem biblisch/theologischem Für und Wider – liegt es doch auf der Hand, dass man am besten selbst ausprobiert, was dran ist am Heiligen Geist. Wenn ich auch nur im entferntesten denke, dass Gott hier womöglich etwas Gutes für mich bereit haben könnte, das mir hilft mein Leben mit und in IHM besser zu führen, und ich kann es bedenkenlos und ohne großen Aufwand ausprobieren, um zu sehen, was da
wirklich dran ist, dann schlage zumindest ich immer voll zu.

Diskutieren über Sinn und Unsinn der Geisttaufe als zusätzliche Gabe Gottes nach der Versiegelung durch die Bekehrung mit dem Heiligen Geist und die Inanspruchnahme der Wassertaufe bringt nicht weiter, beweist auch nicht, ob da wirklich etwas dran ist – ausprobieren in diesem Fall aber schon. Und danach hat sich mit Sicherheit jede Diskussion erledigt. Ich kann Gott nicht mit dem Verstand ermessen, das muss ich schon geistlich geschehen lassen, indem ich mich IHM z.B. ausliefere, glaube…

Epheser 5, 17-19

17

Seid daher nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist!18
Berauscht euch nicht mit Wein; in ihm liegt Liederlichkeit; sondern seid voll
Geistes, 19 und sprecht zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen
Liedern, und dem Herrn lobsingt und jubiliert in euren Herzen!

Dies erkenne ich als den Willen Gottes für mein Leben! Und ich will, genauso wie Gott für mich, dass ich überfließend erfüllt bin vom Geist Gottes. Sein Wille ist mir Befehl; darum strecke ich mich mit meiner ganzen Kraft nach der ständigen Erfüllung mit dem Heiligen Geist aus.

Mal abgesehen von allen diesen “heiligen” Gründen, habe ich persönlich den größten Gewinn aus meiner Geisttaufe gehabt. Nach diesem Ereignis konnte Gott viel mehr und viel intensiver an mir wirken; ich wurde an meiner Seele wieder gesund, mein Leben bekam einen Sinn, es begann mir wieder Spaß zu machen zu leben. Eine bis dahin nie gekannte Lebensintensität machte mich zu einem glücklichen Menschen. Aus alten Depressionen und Frustrationen entriss mich Gott, hinein in ein herausforderndes Abenteuer.

Und so wurde aus dem ehemals kleinen, dürren Rinnsal, das sich mühsam seinen Weg durch das Leben suchte, durch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ein reißender Strom, der sich kraftvoll und zielorientiert seinen Weg durch das Leben bahnt!

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